• Karla

lass uns über mental health sprechen - Teil 2

Aktualisiert: 11. Sept.


Im ersten Teil dieser Reihe beschrieb ich den Weg vom Beginn zum Burnout. Weiter geht es hier:

Zu Hause und von Freund:innen wurde ich aufgefangen - und ermahnt, zu kündigen- das sei kein gutes Umfeld. Doch jedes mal, wenn es mal 2 Wochen gut ging setzte ich meine Scheuklappen auf und hoffte, dass doch alles wieder gut werde.

Manch einer hat gute Schutzmauern und macht sich nicht viel draus, andere werden sogar angestachelt und leisten noch mehr. Wie gern hätt ich mehr von dieser schei**-egal Haltung im Leben. Wie vermeintlich einfacher es doch wäre…

Ich war schon immer eher ruhig und zurück haltend. Aber das war ein anderes Gefühl.

Zu spät bemerkte ich, wie ich meinen Alltag kaum bewältigen konnte. Ich kämpfte mit Panik - erst nur in der Nacht, später auch während der Arbeitszeit.

Alles schien mir über den Kopf zu wachsen und drohte zusammen zu brechen wie ein Kartenhaus.

Burnout geht mit zahlreichen körperlichen, seelischen und psychosomatischen Symptomen einher – beispielsweise chronischer Müdigkeit, Reizbarkeit oder sogar Aggression. Wir verspüren Stimmungsschwankungen, zunehmende Ungeduld und Ärger über uns selbst, innere Unruhe und Nervosität. Auch unser Körper reagiert mit Anzeichen wie Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Schlafstörungen.


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